10 total egoistische Dinge auf die ich mich nach der Schwangerschaft freue

Yeah Woche 34 ist seit gestern angebrochen und pünktlich wie die Maurer bekam ich senkwehen..
Yihaaa, bald darf ich Motte in den Armen halten und wir als Familie sind damit fertig uns zu vergrößern.

Und sobald püppi no.2 aus mir ausgezogen ist, sind wieder Sachen möglich, die in der Schwangerschaft tabu oder schlicht unmöglich waren.

1. Füßnägel lackieren

Ich hab ja echt viele spleens die mal kommen und gehen aber dieser begleitet mich seit meinem 14. Lebensjahr.
Ich habe keine Ahnung wie meine Füßnägel ohne Nagellack aussehen und jetzt wo ich da nicht mehr rankomme, bin ich ganz froh, dass mein Bauch die Sicht darauf verdeckt… Sobald ich mich wieder einigermaßen bücken kann, kommt wieder Farbe drauf.

2. Schuhe mit Schnürsenkeln anziehen

Und zwar ohne dabei wie ein altersschwaches nilpferd zu schnaufen.
Ich besitze nämlich bis auf ein Paar Slipper nur Schnürschuhe… Chucks, sneaker, Stiefel und wie sie nicht alle heißen.
Je größer der Bauch wurde, desto schnaufiger klangen meine Bemühungen, die passenden Schuhe zum Outfit anzuziehen.

3. Leck mich Sodbrennen

Seit dem sechsten Monat habe ich quasi täglich Sodbrennen.
Das hatte ich schon bei Lotte und damals wie heute half nur eine Sache wirklich gut.
Heilerde oder wie ich es nenne „einen Sandkasten leer trinken“
Man gewöhnt sich so an diesen Geschmack und das interessante Mundgefühl, das es fast schon was von einem Fetisch hat, wenn ich mir zengartenmäßig das Zeug hinter die Binde kippe.
Lecker.
Aber ich freue mich, wenn ich das nicht mehr tun muss..

4. Federweisser

Ich liebe dieses Getränk und werde mir (nach der stillzeit -also vermutlich Ende 2018) eine riesengroße Flasche davon gönnen. Die Kinder wissen Bescheid, eine Woche Oma und Opa damit Mama sich ordentlich auskurieren kann.

5. Wieder in einem Kinositz lümmeln

Als ich mit Lotte schwanger war, habe ich hochschwanger im Kino „machete kills“ geguckt… Naja ich hab es versucht… Die sitze in einem Kino sind nicht für dicke babybäuche ausgelegt und so wackelte ich von links nach rechts, stellte die Beine auf den Sitz vor mir, wieder runter, stand auf (gottseidank war es nicht voll und wir saßen ganz hinten).
Ich hab dazugelernt und obwohl ich gerne suicide Squad gucken wollte, habe ich darauf verzichtet, weil ich ja durch mein herumgewackel eh nichts mitgekriegt hätte.
Das einzige, was ich von machete Kills noch weiß ist der Spruch „machete twittert nicht“

6. Auf dem Bauch schlafen..

Oh diese Wonne, wie ich sie vermisse…
Man weiß immer erst dann was man hatte, wenn es weg ist…

7. Wieder mit dem hula hoop anfangen

Ich glaube, ich hätte damit gar nicht erst aufhören müssen aber ich war doch zu ängstlich, dass was passiert… Muttiparanoia eben..
Es ist ein super Sport und macht Spaß… Und ich will das können, was die Mädels können.

8. Endlich mein unglaublich hässliches Tattoo covern lassen

Mit Anfang 20 stellte ich mir die Frage, was wohl das dämlichste Tattoo aller Zeiten sein könnte… Et voila, ich Depp hab mir den Namen meines damaligen Bezirks tätowieren lassen…. Nicht dezent irgendwo versteckbar, nein quer über den Unterarm.
Heute, wenn ich an unserem Spiegel im Flur vorbeilaufe, ohrfeige ich mich manchmal dafür.
Es kommt weg.
Eigentlich wäre es schon 2013 verschwunden aber Schwangerschaft, stillzeit, Umzug und wieder Schwangerschaft haben mir einen Strich durch die Rechnung gemacht.

9. In Röhrenjeans passen

Ey die stehen mir wirklich gut… Wenn ich nicht schwanger bin.
Ich find hippiehosen zwar super bequem aber da ist einfach viel zu viel Stoff zwischen mir und der Welt. Ich mag enganliegende Klamotten, finde mich aber gerade nicht schön und wohl darin.

10. Sex.

Ja, weil ich darf nicht.
Und ich werde langsam trotzig.
Und niemand mag mich, wenn ich trotzig bin…

Das war meine kleine Aufzählung worauf ich mich nach der Schwangerschaft freue.
Natürlich abgesehen von dem kleinen Wunder, dass ich bald in meinen Armen halten kann und meinem großen Wunder.

Natürlich freue ich mich aufs kennenlernen, aufs zugucken, kuscheln, lieb haben, spielen, auf die nervigen Nächte und anstrengenden Tage aber die Liste da oben ist eben meine eigene egoistische Liste 😉

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