Blogparade: Mamis Bucket List

Raise and Shine ruft zur Blogparade.

Das ist toll, denn ich liebe Blogparaden. Besonders mit solchen Themen, bei denen man mal in sich rein horchen muss.

Als Mutter fokussiert sich das gesamte Leben erstmal auf diesen kleinen Glatzkopf in den Armen und man stellt alles, wirklich alles hinten an.

Das ist gut und das ist auch alles richtig so.
Doch schlummert irgendwo tief in einem drin die Person, die man mal war, mit allen Wünschen, Träumen und Ideen.

1.

Irgendwo da drin steckt die Astrophysikerin. Wenn mein leben auch nur ein wenig anders gelaufen wäre, dann hätte ich mich nicht gegen das Abitur entschieden und hätte studiert. Der Weltraum ist nicht erst seit Star Wars meine große Leidenschaft.

Ob ich jemals mein Abitur mache und doch mal studieren werde, weiß ich nicht.
Mit zwei Kindern stelle ich mir das doch sehr stressig vor und ich weiß nicht ob ich mir das noch zutrauen würde.

Aber man wird ja noch träumen dürfen.

Allerdings habe ich bereits Fortbildungen im Bereich Naturwissenschaft für Kinder gemacht und habe daran sehr viel Spaß. (Schon cool, wenn man in jedes Museum umsonst rein kommt, weil man eine Kindergruppe leitet )

2.

 Ganz oben auf der Liste steht die „Optimierung“ meines Körpers. Ich habe die Schnauze voll von meiner Faulheit und werde nach dem Wochenbett endlich mit dem Sport anfangen. Ich möchte mich wohlfühlen und fit sein. Ich war nie sportlich, ich war immer die, die zuletzt in die Mannschaft gewählt wurde.

Ich will ein Vorbild für meine Kinder sein und ihnen nicht nur vorpredigen, sondern vorleben.

3. 

Noch ein Körperpunkt…
Ich will meinen Unterarm covern lassen und ausnahmsweise in die Vergangenheit reisen um meinen 22 jährigen ich eine Schelle zu verpassen. Sie nehmen und schütteln bis Vernunft in diese biertrinkende Bekloppte einzieht.
Dieses Tattoo war das mit Abstand dümmste was ich jemals gemacht habe und ich will es endlich weg haben. 

Ein Punkt der 2017 in Angriff genommen wird.

4. 

Die Wohnung endlich fertig kriegen und das Kinderzimmer schick machen.
Soooo viele Ideen und so wenig Zeit.
Das Kinderzimmer war vorher unser Schlafzimmer.

Da wir diese Wohnung lieben und der Berliner Wohnungsmarkt gerade eine sehr schwere Phase durchmacht, bleiben wir erstmal hier und haben einfach die Zimmer getauscht. D.h. Lotte und Motte teilen sich ein (Spiel)Zimmer und mein Mann und ich haben das kleinere Zimmer bezogen.

Das Zimmer der Mädels ist zwar recht hübsch aber noch ziemlich zusammengewürfelt und es stehen auch noch Schränke mit Büchern von uns Erwachsenen drin.

Gefällt mir null und muss dringend geändert werden.
Dazu gehört über kurz oder lang auch das Ausmisten von Spielzeug.
Mammutaufgabe.

Soviel zum Kinderzimmer.

Das Wohnzimmer braucht ein riesen Bücherregal, und ich brauche meine Malecke oder Kreativecke.

Wir wohnen fast zwei Jahre hier und es stehen immer noch Umzugskartons rum.

5. 

Meine Haaaaaareeeeeeeee..
Ich weiß einfach nicht was aber irgendwas muss ich mit diesen Zotteln machen.
Anfang 2016 habe ich meine Dreads abrasiert und lasse meine Haare seit dem wachsen. 

Inzwischen sehe ich aus wie jemand, der sich im Wald verirrt hat. Lange verirrt.
Die Maschine lächelt mich immer häufiger an, weil… Naja ey, ich sah richtig gut aus mit nur einem Zentimeter auf dem Schädel.
Lange Haare hätte ich aber auch wieder gerne.

Durchhalten oder nachgeben ist hier die Frage… Im Moment lebe ich einen Kompromiss indem ich mir einen sidecut rasiere.

6. 

Endlich offener werden.
Ich habe viel Mist in meinem Leben erlebt. Ich hab auch viel Mist fabriziert. 

Jedenfalls, auch wenn mein Geschreibsel hier relativ selbstbewusst wirkt, ich bin die, die ihre Klappe nicht auf kriegt. Ich bin die arrogante, stille, die Frau, die anscheinend verurteilend guckt.

Dabei bin ich was Sozialkontakte betrifft, so häufig auf die Fresse gefallen, dass ich mich kaum noch traue auf andere Menschen zuzugehen. Mein Resting Bitch Face ist eher ein „tu mir nicht weh“-Gesicht.

Ich schau mir andere Leute an und denke mir, „wie macht ihr das bloß? Wie schafft ihr es, Freundschaften zu entwickeln und zu halten?“

Ganz ehrlich, ich mag die Mädels aus meiner Lieblingsmamagruppe und das obwohl ich bisher nur eine von ihnen privat kenne.

 Grüße an dieser Stelle an die Muddis aus der Hauptstadt.
Unter uns Betschwestern: So friedlich und cool sollte es auch generell unter Müttern abgehen.

7.

 Je länger ich hier schreibe, desto mehr Punkt fallen mir ein.

Ich will wieder mit dem Zeichnen und Malen anfangen. Hier warten Tonnen von Papier und ein riesen Haufen Leinwände auf Stift und Pinsel. Ich hab Ideen aber keine „Lust“ irgendwas davon umzusetzen. Oder zu beenden.

8. 

Meine Comicsammlung sortieren.
Ich liebe meine Comicbücher und es tut mir in der Seele weh, dass sie in einem Schrank verstauben anstatt schön drapiert in einem Regal.

Es steckt Unmengen an Geld und Herzblut drin und auch wenn ich zur Zeit nicht mehr sammle, so sind mir die Helden und Antihelden sehr wichtig.
Bald Wolverine, bald.

Zu guter letzt…

9.

 Ich möchte die Welt sehen.
Bzw Island. Mein großer Traum ist eine Reise nach Island. Spanien, die Kanaren und alles auf der südlichen Seite der Erde hat nicht mein Klima.

 Ich brauche es kalt.
Mir ist ja schon der Sommer hier in Deutschland zu heiß. 

Im Winter renne ich in Strickjacke rum, weil ich sonst schwitze.

Ich will einen Sommer nach meinem Geschmack. Kalt und erträglich.

Und ich will mit Elfen tanzen.

Joa, das war es im großen und ganzen.
Meine Bucket List.

Und jetzt ihr. Was sind eure Träume? Was wollt ihr noch machen oder erreichen?

Ich freue mich auf eure Antworten.

Yeehaaa

Eure Roksana

P.s.

10. Ein Führerschein wäre nicht übel aber in Berlin braucht man keinen und im Falle einer Zombieapokalypse überlebe ich eh nicht lang genug. 

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Ein Kommentar zu „Blogparade: Mamis Bucket List

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