BLOGPARADE meine 5 liebsten Kinderbücher

Aufbruch zum Umdenken veranstaltet eine Blogparade ganz nach meinem Geschmack.

Es geht um Bücher. Aber nicht irgendwelche, nein, es geht um Kinderbücher.

Ich lese ja schon alleine berufsbedingt extrem viele Kinderbücher, es gibt Bücher die find ich genial und es gibt Bücher, die eignen sich super um schiefe Möbel auszugleichen (Leo Lausemaus zb).

Seit Lotte auf der Welt ist, vergrössert sich auch ihre Sammlung an Büchern (nennt mich verrückt aber ich habe schon laaaange vor der Schwangerschaft Bücher gekauft, die ich irgendwann meinen Kindern vorlesen wollte).

Auch habe ich noch fast jedes Buch aus meiner Kindheit da und die meisten sind in einem einwandfreien Zustand, denn auch wenn ich sonst ein Chaot bin, auf meine Bücher habe ich immer geachtet.

Gut, dass diese Liste auf fünf Bücher begrenzt wurde, ansonsten könnte ich selbst ein Buch über meine liebsten Kinderbücher verfassen.

Also Hey ho, let’s go

Meine ultimative und komplett subjektive Liste der liebsten Kinderbücher.

5. Linnea im Garten des Malers


Mit diesem Buch aus dem Jahre 1985 verbindet mich sehr viel persönliches. Es war eines der ersten Bücher, die nach der Trennung meiner Eltern Einzug gehalten hat.
Ich fand es toll und wollte immer wie Linnea nach Paris um mir Claude Monets Bilder anzuschauen.
Was bis heute nicht geklappt hat 😀 aber egal.
Die Zeichnungen sind wunderbar, für ein Kinderbuch gibt es sehr viel Text und man lernt viel über den Maler.
Dieses Buch ist Tatsache schon über 20 Jahre in meinem Besitz und es sieht immer noch so aus wie damals, als ich es bekommen habe.
Bei meiner letzten Vorschulgruppe habe ich zusammen mit den Kindern sogar ein Projekt zu Claude Monet durchgeführt, bzw zu Wasserrosen bzw zu den Jahreszeiten.
Ich habe aus dem Buch vorgelesen, wir haben nach Wasserrosen gesucht, eine Bildergalerie besucht und selbst Wasserrosen gemalt.
Das alles obwohl das Buch ab 10 Jahren empfohlen wird.

4. Der Kackofant


Vergesst den kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat.
Streicht alle kindgerechten Pups- und Fäkalwitze (sofern so etwas existiert) aus eurem Kopf und macht euch bereit für den größten Helden im ganzen Land.
Wo immer man seine Spuren fand, wusste man, da war Kackofant.
Er baut die größten „Sand“burgen, löscht Feuer, trompetet auf unkonventionelle Art und hilft Hänsel und Gretel aus dem Wald.
Dieser Held.
Wie er das schafft?
Naja Kackofant würde nicht Kackofant heißen, wenn er Lavendelbeutelchen in die Kloschüssel legen und mit Glitzer bestreuen würde.
Kinder und Erwachsene (oder Menschen, die sich nicht ganz so ernst nehmen) haben Spaß an dem Elefanten mit dem Toilettenpapierrüssel. 😀
Ich würd sagen ab ca 3 Jahren hat man seine helle Freude an dem Buch.

3. Der Bieber hat Fieber/ Die Eule mit der Beule


Beide Bücher teilen sich den dritten Platz, da sie zur Zeit Lottes Lieblingsbücher sind.
Der titelgebene Bieber hat, wer hätte es gedacht, Fieber.
Seine Freunde kümmern sich liebevoll um ihn und sind für ihn da.
Der Eule geht es nicht viel besser, hat sie sich doch ein beneidenswertes Horn zugezogen. Auch hier helfen ihr die verschiedenen Freunde im Wald und trösten sie.
Die Bücher sind wirklich niedlich und auch nach dem drölfzigsten Mal angenehm vorzulesen.
Vor allem sind sie in Reimform geschrieben, was bei Kiddies immer gut ankommt.
Ich mag die Bücher gern, weil es richtige Tröster sind und vor ein paar Tagen erst wieder im Einsatz waren.

In der Reihe gibt es noch die Meisterwerke „Die Maus mit der Laus“ und „Der Hummer hat Kummer“

2. Mädchen dürfen stark sein, Jungen dürfen schwach sein


Tatsache habe ich schon lange nicht mehr an dieses Buch gedacht. Dabei hat es mich ganz lange begleitet und war meine erste Berührung mit solch „kontroversen“ Themen wie Gleichberechtigung und das Jungs auch mal weinen dürfen ohne gleich als Memmen zu gelten.
Irgendwo hier in der Wohnung fliegt es noch herum.
Eine wunderbare Sammlung an Kurzgeschichten, die heute etwas altbacken in ihrer Sprache ist aber früher war es ein ganz wichtiges Buch für mich, da ich immer die kleine Stille war, die niemals den Mund aufgemacht hat.
Quasi Powerlektüre für Mädchen Anfang der 90ger Jahre.

1. Ente, Tod und Tulpe


Lange habe ich überlegt, welches Kinderbuch mich am meisten beeindruckt hat.
Wie weiter oben schon erwähnt, ich lese schon berufsbedingt sehr viele Kinderbücher und oft ist viel Mist dabei.
Ich gehöre auch nicht zu den großen Fans von Astrid Lindgrens Werken auch wenn ich die Frau als Person sehr bewundere.

Auf jeden Fall fiel mir vor ein paar Jahren ein Buch in die Hände, welches mich sehr beeindruckt hat.
Ein ruhiges, zurückhaltendes Buch mit ruhigen Zeichnungen, welche eine unglaublich friedfertige Stimmung transportieren.
Was auch nötig ist, handelt dieses Buch vom Tod und Sterben.
Die Ente trifft auf den Tod und überwindet ihre Angst vor dem Sterben und dem Tod.

Die Geschichte verlangsamt beim Vorlesen alles um einen herum.

Die Motive sind so wunderbar zart und klar, dass der Tod, so sehr er einen auch trifft, nicht der Übeltäter ist, sondern ein Teil des Lebens.

Ich habe vor kurzem einen sehr guten Freund plötzlich und unerwartet verloren und muss seitdem wieder sehr häufig an die Ente und den Tod in dieser Geschichte  denken.

Natürlich ist dieses Buch nicht für Kleinkinder gedacht. Es ist auch kein Buch zum zwischendurch mal vorlesen, sondern sollte wirklich nur zum passendem Zeitpunkt gewählt werden.

Die ruhige und klare Geschichte hat mich nachhaltig tief beeindruckt, so dass ich seit damals nur auf die richtige Gelegenheit warte, mir ein Motiv aus diesem Buch tätowieren zu lassen.

Das waren sie, meine persönlichen fünf Lieblingskinderbücher.

Welche sind eure? Welche Geschichten begleiten euch schon ein Leben lang?
Was für Bücher lassen sich eure Kinder von euch vorlesen?

Ich bin gespannt.

Danke an Aufbruch zum Umdenken für diese tolle Idee.

Roksana

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