Auabubu, Sonne und zwei Feste aka Wochenende in Bildern (Mit mehr Wort als Bild)

Oh Schmerz lass nach. Wisst ihr, warum ich mich über jeden Regentag im Sommer freue wie ein Maikäfer? Weil ich glaube, die Sonne hat ein Problem mit mir. Allerdings hat sie nie versucht, mir einfach mal zu sagen, was ihr an mir nicht passt. Sie mobbt mich einfach, diese gasgefüllte, aufgeblasene Angeberin.

„Oh guckt mich an, ohne mich würdet ihr alle draufgehen, hihihi, huldigt mir“ 

Und dann stösst sie Gas aus, „Sonnenwinde“ und „Protuberanzen“ .. Das ich nicht lache, Weltraumfürze sind das, tödliche Weltraumfürze. Mit dem richtigen Chili würde sie genug Wumms haben um das Leben auf der Erde wegzuflatulenzieren. „Koronaler Massenauswurf“ my ass.

Der Grund warum ich jetzt so über diesen Gasball lästere, ist ein ganz einfacher. Ich habe Schmerzen und die habe ich ihr und der blöden Wetterapp zu verdanken (zu dir komme ich noch Freundchen, wenn ich mit dir fertig bin passt du auf eine Diskette). 

So, ich nun also morgens Wetter auf die altmodische Art begutachtet (Wolken, dunkle, Wind kräftig, gutes Wetter) und zu Sicherheit nochmal meine Wetterapp konsultiert. Diese bestätigte mir meine ach so wissenschaftliche Beobachtung und ich war froh. Denn Wolkenwetter bedeutet keine Hitze oder zumindest in einem aushaltbaren Maß. Und das ist gut so, denn es war Sonntag und im Süden Berlins fand der alljährliche Rocktreff mit Spielfest statt, welchen ich mit den Kindern besuchen wollte. 2,2 km von mir weg und damit gut zu Fuß zu erreichen.

Die große im Buggy, die kleine im Tuch und auf zur Hüpfburg. Dort angekommen war es angenehm leer, ganz wie ich meine Stadtfeste mag. Die Wolken wurden dünner, das Fest wurde voller. Ich kaufte Spielmarken, damit Lotte Hüpfburg, Riesenrutsche, Wasserbälle und Trampolin hüpfen konnte. Spoiler: ich verschenkte drei der vier Spielmarken an Lottes Erzieherin, die mit einer Bekannten und drei Kindern dort war, weil Lotte nach dem Kauf eben erwähnter Spielmarken keinen Bock mehr auf besagte Attraktionen hatte. Sie probierte die Hüpfburg aus, kam aber nach einer Minute weinend heraus. Es ist nichts passiert, sie wollte einfach nur nicht.

Mmh lecker Gras.. Motti kriegt jetzt übrigens Zähne .. Mit 8 Monaten und 9 Tagen 😀😀

Stattdessen aßen wir Eis, Knoblauchbrot und tranken viel Mineralwasser, denn was zum Teufel? Strahlend Sonnenschein und auf einmal wurde es warm. Und es hörte beim warm nicht auf, oh nöö, es wurde heiß. Blöde Sache das, denn die Sonne mag meine Haut nicht und meine Haut ist auch kein Fan der Sonne. Ich glaube, ich habe es in der Einleitung kurz erwähnt. Ich fange an zu brennen. Und weil mir Fenster und Wetterapp beide das gleiche erzählt haben, bin natürlich weder ich noch eines der Kinder mit LSF50+ eingeschmiert, weil, wozu auch? Das ist mir mit Baby in der Sonne doch zu heikel, ich packe sie mir ins Tuch zurück, Lotte in den Kinderwagen und ab die 2,2 km wieder nach Hause wo mich diese gemeinen Strahlen nicht mehr piesacken können. 

Auf dem Weg nach Hause haben wir uns allerdings im Schatten noch die Miniaturboote angeschaut und haben später noch eine Schwanenfamilie beobachtet.

Und jetzt hab ich Schmerzen. Beide Arme, mein Nacken, mein Gesicht und mein Dekolletè sind krebsrot. 

Die Kinder sind weiterhin blass, denn sie haben zwar meine papierweiße Haut aber die Hautstruktur ihres Vaters und sind damit wesentlich sonnenfester als ich Hobbyvampir. Ausserdem waren sie beide entweder durch meinen Körper oder den Buggy vor der Sonne geschützt und ich wählte den Weg nach Hause, der den meisten Schatten versprach. Und ich? Ich glitzerte zwar nicht dafür glühe ich. 

Auf dem Fest konnte ich allerdings das Spiel „das Nilpferd in der Achterbahn“ abstauben. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich es furchtbar gern als fast-schon-Teenie gespielt. 

Bleiben wir doch beim Wetter, welches nicht vertrauensvoll ist und einem Fest. Spulen wir zurück zu Freitag. Sommerfest in der Kita und wir wachten vom nieseligen Geräusch sanft herabfallender Tropfen auf. Das Motto dieses Jahr war „Strand und Meer“. Und jetzt recycle ich den Witz den ich schon bei Instagram gemacht hab zwecks #nachhaltigkeit:  

Das Berliner Wetter dachte wohl, es war ein Strand in Island gemeint, höhöhöhö, im Februar.. Hcchrchrchr.. Ich hör schon auf.

der Orginalwitz zum Nachlesen

Also Lotte in Matschsachen und mit Sandalen im Rucksack in die Kita gebracht.

Wie schon zwei Tage später klarte auch hier der Himmel auf und das Fest fiel nicht, naaaa, ins Wasser … Ohje, ich bin schon ganz im Delirium.

Ein super tolles und schönes Fest haben meine Kollegen da auf die Beine gestellt.

Es gab Kamelreiten, eine Hüpfburg, Wasserbomben, ein verrücktes Fotoshooting (Foto folgt) und Nudelsalat. Und noch mehr Nudelsalat. Und noch eine Schüssel mit Nudelsalat. 

Wir waren natürlich voll kreativ und brachten Nudelsalat mit. 

Müde, fertig und pappsatt (gab ja Nudelsalat) fielen wir abends ins Bett. Bzw die Kinder, der Gatte und ich schauten Preacher.

Fehlt noch der Samstag. 

Der war relativ entspannt, wir gingen in den Hafen und schauten uns die Meeresausstellung an. Mehr war auch eigentlich nicht. Ich wollte meinen Gutschein verballern aber dazu bin ich nicht gekommen… 

„Mama ich bin im Fernseher drin“
Ein Unterwasserroboter.

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen wachsen . Ich schliesse hier jetzt mit einem Bild von einem sehr speziellem Vulkan.

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Ein Kommentar zu „Auabubu, Sonne und zwei Feste aka Wochenende in Bildern (Mit mehr Wort als Bild)

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  1. Es hilft dir wahrscheinlich nicht, wenn ich sage, dass man unter Wetter und Wetterapp noch mehr leiden kann?

    Obwohl: geteiltes Leid ist ja halbes Leid.

    Daher: Bei uns ist nicht die Sonne der Feind, sondern der Wind. Je nach Windrichtung starten oder landen die Flugzeuge aus Tegel, diesem Flughafen der eigentlich nur noch in der Erinnerung existieren sollte, über uns. Wenn sie starten ist alles gut.

    Wenn sie landen, fühlt es sich an wie ein Angriff. Dann ist es Wut und Verzweiflung und Ohnmacht, und manchmal (wenn die Kinder nicht im Raum sind) auch Schreien, in die Luft boxen, mit Sachen werfen, weil die Wut und Verzweiflung und Ohnmacht irgendwo hin muss.

    Dann ist es Angst um die Kinder, weil die das mit der Wut zwar nicht mit bekommen sollen, aber Kinder sind ja nicht blöd.

    Zuviel Sonne mögen wir deshalb auch nicht. Denn mit klarem Himmel geht meist falscher Wind einher.

    Also Wetter, ja, ein unkontrollierbarer Feind.

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