Wochenende in Bildern (in Nadsat)

Werter Leser,

du zerbrichst dir wahrscheinlich den Gulliver, was nun schon wieder mit eurer werten Freundin und Erzählerin los ist. Was ist Nadsat und warum schreibt sie so komisch? Nun, meine werten Beobachter, Nadsat ist die  Kunst-Jugendsprache aus dem Buch „Uhrwerk Orange“ von Anthony Burgess und diese Art euch von meinem Wochenende zu berichten wähle ich weil ich es kann (und Bock drauf hab)

Alles fing am Freitag an, als ich, die Em meiner dorogoi Tochter Lotte, selbige in die Kita verbrachte. Sie hatte an diesem Tage ihre Kitaübernachtung und ich war ganz rassdrass aber auch puchlig ob es denn mit der Dewotschka dort klappen würde. Ihr müsst wissen, werte Leser, meine Tochter ist da speziell und nicht so leicht zu durchschauen, ob die geplante Aktivität denn nun in ihrem Sinne ist.

Aber es klappte reibungslos, sie hatte mit ihren Droggs viel Spaß und die ganze Aktion war horrorshow.

So machten sich Pe, die malenkige zweite Tochter und ich, euch schon als Em bekannt, Samstag in der Frühe nach einer kurzen Nacht mit viel zuwenig Spatschka auf unseren Paduschkas so gleich in die Richtung der außerfamiliären Betreuungseinrichtung. 

Das Lächeln trügt, ich wollte bettwärts

Dort wartete auf alle Eltern der Nachwuchsnadsats ein Frühstück, mit Mammalamm, Moloko, Tschai und Eggiwex.

Kein Kroffi, simple Erdbeeren, die die malenkige hier zerstört.

Bleiben konnten wir allerdings nicht lange, denn bei Pe in der Robota gab es an diesem Tage ein Fest zum 100 jährigen Bestehen.

Lotte kuschelte noch dwa Stunden mit ihrer Paduschka und dann itzten wir mit ihrer Oma und der ganzen Banda los. 

Oma ist wieder da 💜

Dort wo Pe immer am roboten ist, wurde horrorshow viel Pomps aufgefahren. Für die malenkigen Droogs wurde viel organisiert und auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Ab und an traf Pe seine Fecks und führte hier und da ein Gorovit mit ihnen. 

Anstehen. Des Deutschen liebstes Hobby.
Die echt horrorshow Taiko-Trommler
Selbst für die kleinsten gab es schönes.
Nadsat Wort für riesige Seifenblasen gesucht. Lotte nennt sie Pusteblasen.
Da lubbiluben sich aber dwa.

Diese Spielsachen waren der Wahnsinn.
Haben will!!

Lotte, die kleine Dewotschka, wollte allerdings die erste Zeit wieder nach Hause itzen und war nicht gut auf mich zu sprechen. Die Oma war ja da und ich sollte weg. Sie hatte dann aber doch Spass umd wir blieben bis zum Schluss. 

Knöpfe drücken.

Jetzt weiß ich zumindest was der Pe robotet, denn seine Berichte waren bis dahin immer nebulös bis unverständlich.

„Hier erklärenden Redebeitrag einfügen“

Uns taten nach diesem Tag allen die Nogas weh und das kein Kroffi in den Pantoffeln war, das war reines Glück. 

Müde und ganz fertig schliefen die beiden Petiezen ein und ich fühlte mich nur noch wie eine Babuschka und dann ging es auch für Pe und Em bettwärts.

(Kleine Anmerkung… Das ist doch ganz schon schwer, diese Nadsat Sache durchzuziehen. Den Sonntag gibt es daher in Normalsprech)

Ja ursprünglich war geplant, dass ich hier auch noch Neusprech verwende, die Sprache, die in George Orwells Buch 1984 beschrieben wird, hab es dann aber gelassen. Es wäre wirklich unlesbar gewesen. Doppelplusgut für euch. Falls ihr denn noch da seid.

Nun gut

Sonntag

Ich wachte morgens um vier mit schlimmen Bauchschmerzen auf und fror elendig. 

Daher fing mein Sonntag mit weiterschlafen an. Gegen 6 waren alle wach während ich liegen blieb und versuchte mein elendiges Gefühl wegzuschlafen. 

Nochmal ne Runde knacken.
Kaffeeeeeee.

Die Wohnung war ein Saustall, daher hieß es nach meinem Kaffee und einem Brot mit Hummus aufräumen und putzen. Aber erst nach König der Löwen, Prioritäten setzen und so.

Einsortieren von Spielkram. Gibt auch schöneres.
Ich mach das alleine Mama.

Der restliche Tag bestand dann aus spielen, vorlesen und kuscheln. Mal einfach Alltag ohne Pläne.

Die Maus mit der Laus…

Zum Mittag machte ich schnell Dinkelnudeln mit Tomatensosse.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen wachsen.

Einen schönen Start in die Woche wünsche ich.

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5 Kommentare zu „Wochenende in Bildern (in Nadsat)

    1. Tatsächlich hat sich der Autor am russischen orientiert als er das Buch geschrieben hat 😀 daher klingt das auch für uns polnischsprechende so vertraut… Im englischen hat er auch anstatt Gulliver (Kopf) Golowa (Głowa) verwendet.. Es wurde dann im deutschen mit Gulliver „übersetzt“ .. Aber ich klugscheiße schon wieder. 😂

      Gefällt 1 Person

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